• Darf meine NIKOR-Tankanlage nach Ablauf der Garantiezusage weiter betrieben werden?

    Ja, denn NIKOR-Tanks aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) bieten eine hervorragende Langzeitbeständigkeit. Gutachten bestätigen, dass unsere Tanks auch nach jahrzehntelangem Einsatz hinsichtlich Ihrer Eigenschaften offensichtlich als neuwertig bezeichnet werden können. Auch in unserer Zulassung sind bei ordnungsgemäßen Betrieb keine Begrenzungen der Einsatzzeit vorgesehen.

  • Gültigkeit der Zulassung: 
     
    Die Zulassungen für installierte Tanks sind zeitlich unbegrenzt gültig. Alle Prüfzeichen und bauaufsichtlichen Zulassungen werden auf 5 Jahre ausgestellt und danach i. d.R. jeweils um weitere 5 Jahre verlängert.

  • Sind NIKOR-Tanks doppelwandig?

    NIKOR-Tanks sind einwandige GFK-Tanks, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Werkstoffeigenschaften behördlicherseits einwandig ohne Auffangraum aufgestellt werden dürfen.  Das 3 Komponenten-Schutzsystem nach TRwS 785/981 bedeutet Sicherheit³ = GFK Tanks mit integtrierter Überdrucksicherung (ÜDS) und Dichtfläche(DFE) definiert den Stand der Technik.

  • Dürfen die Tanks ohne Wanne aufgestellt und betrieben werden?

    NIKOR-Tanks dürfen in Räumen von Gebäuden ohne Ölauffangwanne oder -auffangraum aufgestellt werden. Tanks nur auf ebenen und festen Untergrund aufstellen. Der Aufstellort muss mit einem flüssigkeitsdichten Boden (gem. TRwS 785 Anhang A oder gleichwertig) ausgestattet sein. Wir empfehlen als Dichtfläche NIKOR R1 Dichtflächenelemente, die diese Anforderungen optimal erfüllen. Die wasser- und baurechtlichen Anforderungen müssen beachtet werden. In Schutzgebieten gelten ggfls. andere Anforderungen. Wir beraten Sie gerne.
    Der Einbau darf nur von qualifizierten Betrieben (Fachbetriebe nach  §19 WHG)  ausgefürt werden. Neben den wasser- und baurechtlichen Vorschriften müssen die allgemeinen Regeln der Technik beachtet werden ( sh. auch TRÖL
    http://www.iwo.de ).

    Für Anlagen im Bestand bis 2009 galt: NIKOR-Tanks dürfen in 'normalen' Baugebieten (nach jew. gültigen länderrechtliche Bestimmungen) ohne Auffangraum aufgestellt werden, wenn der Lagerraum einen flüssigkeitsdichten Fußboden (Beton B 25 WU o.ä.) hat und im Aufstellaum im Umkreis von 5 Metern keine Abläufe sind. Ausnahmen hierzu waren Schutzgebiete.

  • Müssen die Tanks nach einigen Jahren Einsatzzeit gereinigt werden?

    Da Heizöl ein Naturprodukt ist und einer natürlichen Alterung unterliegt, ist es normal, dass sich ein gewisses Sediment und ggfls. auch Kondenswasser im Bereich des Tankbodens ablagert. Diese Ablagerungen sind für den Tank selbst unbedenklich. Solange deshalb aus allen Tanks gleichmäßig entnommen wird und Sie den Ölstand erkennen können, ist eine Tankreinigung nicht erforderlich. Da sich die NBR-Entnahmeschläuche längen können, sollte das Maß von Zeit zu Zeit geprüft und der im Tank liegende Saugschlauch entsprechend eingekürzt werden ( Fußventil wieder anbringen! Soll-Längen Classic 1371mm/Topic 1806mm). Fragen Sie hierzu Ihren Heizungsfachmann.

  • Wieso sind die Ölstände in den einzelnen Tanks seit einiger Zeit ungleich?

    Die Ursache für ungleiche Ölstände wärend dem Entnahmebetrieb liegt in einer verschmutzten Saugleitung. Bei Querschnittsverengungen durch Verschmutzungen kann es zu ungleichen Entnahmen aus den Tanks kommen. Wir empfehlen, Kontakt mit Ihrer Fachfirma Heizungsbau aufzunehmen und eine Reinigung bzw. Austausch der Entnahmeleitung vornehmen zu lassen.

  • Gibt es für NIKOR-Tanks einen Inhaltsanzeiger?

    Ja. Wir bieten verwschiedene Inhaltsanzeigesysteme an. Fragen Sie hierzu bei Ihrem Heizungsbauer an!

  • Bis wohin kann Öl aus Classic Tanks entnommen werdern?

    Der Saugschlauch ist werkseitig 1371 mm lang ( höhe Tankmuffe bis Entnahmeöffnung ). Der Tank kann somit bis auf ca. 15 cm Restmenge ( 2000 l ca. 50 l= 10 cm vom der Fußboden aus gemessen) entleert werden.
    Da sich der verwendete Werkstoff etwas dehnt liegen die Restmengen in der Praxis bei Anlagen im Bestand noch niedriger.

  • Muss die Tankentnahme bei Anlagen im Bestand auf Einstrangsystem umgestellt werden?

    Technische Regeln sehen für Heizölverbraucheranlagen Einstrangsysteme als Stand der Technik vor.
    Es gibt derzeit in Deutschland keine gesetzliche Regelung, die eine sofortige Umrüstung zwingend fordert. 
    Betreiber sind aufgefordert, ihre Anlage auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Deshalb sollte eine Umrüstung auf Einstrang erfolgen. Zweistrangsysteme sollten nur in begründeten Ausnahmefällen weiter betrieben werden. Bei einem Umbau auf Einstrang sollte die bauseitige Entnahmeleitung in der Dimension geprüft und r.d.R. in der Dimension reduziert werden. Für Anlagen ab Bj 2009 sind Einstrangentnahmen vorgeschrieben.

  • Mein Brenner geht regelmäßig auf Störung. Was muss ich tun?

    In diesem Fall können wir Ihnen nur empfehlen, sich mit Ihrem örtlichen Heizungsbauer in Verbindung zu setzen. Brennerstörungen können vielfältige Ursachen haben, die nicht unbedingt im Bereich des Leitungssystems liegen. Häufig sind nach Umsüstung auf Einstrang die Leitungen zum Brenner überdimensioniert. Dann können Ausgasungen des Öls (Luft) zu Störungen führen. Der Durchmesser der Leitung zum Brenner muß reduziert werden.

  • Wann muß der Grenzwertgeber erneuert werden?

    Bis 1984 wurden Grenzwertgeber noch mit 'Loch' geliefert, bei denen eine erhöhte Gefahr der Verpilzung besteht.
    Diese sollten jedenfalls ausgetauscht werden. Wir empfehlen den Tausch der gesamten Grundeinheit, da ältere Armaturen nach Montagearbeiten häufig nicht mehr fehlerfrei arbeiten. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Erneuerung gibt es nicht. Der GWG sollte in regelmäßigen Abstanden durch einen Fachbetrieb auf Funktion geprüft werden.

  • Wie kann man den Heizölinhalt in Litern ermitteln?

    Bei Nennung der Größe können wir Ihnen eine Inhaltstabelle zur Verfügung stellen ( siehe PDF-Download ). Sie haben des weiteren die Möglichkeit, den oben beschriebenen Inhaltsanzeiger in Ihrer Anlage einzusetzen.

  • Welche Abstände sind nötig?

    Bis zum Produktionsende galt: Es müssen an einer Stirn- und angrenzenden Längsseite 40 cm Abstand eingehalten werden, an der anderen Stirn- und Längsseite 5 cm. Wichtig hierbei daß die Einsehbarkeit gewährleistet ist. Bei der Aufstellung der Tankanlage im Kesselraum (was bis 5000 l Lagervolumen möglich ist), muss ein Abstand von 1 Meter zum Kessel eingehalten werden. Optional ist eine Abstandreduzierung zum Kessel bis auf 400 mm möglich, wenn dieser nicht mehr als 40°C Wärme abstrahlt, dies muß entsprechend aus den Unterlagen des Wärmeerzeugers hervorgehen. Deckenabstände sind für NIKOR-Tanks auch bei mehrreihiger Aufstellung nicht gefordert.

  • Wie ist die erforderliche Raumhöhe bei Classic-Tanks?

    Der Tankkörper selbst ist 1560 mm hoch
    Höhe bis Oberkante Füllleitung: 1700 mm
    Höhe bis Oberkante Kipphebel Entnahme: 1720 mm
    Die GWG-Sonde darf nicht  gebogen werden, so daß diese die maximale Höhe je nach GWG Einstellmaß definiert. Mindestdeckenabstände waren nicht gefordert.

  • Wie ist die erforderliche Raumhöhe bei Topic-Tanks?

    Topic 750 l
    Der Tankkörper selbst ist 1520 mm hoch
    Höhe bis Oberkante Füllleitung: 1685 mm

    Topic 1000 l
    Der Tankkörper selbst ist 1960 mm hoch
    Höhe bis Oberkante Füllleitung: 2125 mm

    Die GWG-Sonde darf nicht  gebogen werden, so daß diese die maximale Höhe je nach GWG Einstellmaß definiert.
    Mindestdeckenabstände waren auch bei mehrreihiger Aufstellung nicht gefordert.

  • Ich habe meine Tankpapiere verloren und brauche Sie jetzt - können Sie mir helfen?

    Geben Sie uns die auf dem Typenschild ( am vorderen Tragegriff oder der Stirnseite aufgeklebt) stehende Zulassungsnummer mit Tanknummer und Baumonat des Tanks unter Angabe des Fassungsvermögens an. Gegen Erstattung eines Kostenbeitrages erhalten Sie ein Zulassungsheft.

  • Welches Gewinde haben die Tankmuffen?

    Bis 1978 hatte der Classic als 1. Muffe für die Fülleitung 2".
    Sonst 3 x 1 1/2" innengewinde OEM. Zusatzöffnungen nach Abstimmung möglich.

  • Welche lichte Höhe haben die Leitungen Classic?

    Fülleitung ( DN 50) ~1690mm, Entlüftung ( DN 40 ) ~1660 mm, Hauptentnahmeinheit ( Kipphebel ) ~1720 mm.

  • Welche Abstände haben die Tankmuffen Classic?

    Ab Bj 1978 Mittenabstand 125 mm, ab Mantelkante gemessen. 1.Mufffe 350 mm vom Tankaußenmaß vorne.